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Donnerstag, 9. September 2010 |
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Volksbank-Filiale Endenich eröffnet nach Umbau neu |
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Geschrieben von Wilhelm Wester, Volksbank Bonn-Rhein-Sieg
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Freitag, 9. Juli 2010 |
 Jürgen Pütz, Bastian Schneider, Volker Klein (v.l.) bei der Schlüsselübergabe Volksbank-Filiale Endenich eröffnet nach Umbau neu.
Vorstandssprecher Pütz: „ Ein deutliches Signal für den Bestand unseres Filialnetzes!“
Bonn. Nach dreimonatiger Umbauzeit eröffnet die Volksbank Bonn Rhein-Sieg ihre komplett renovierte und umgebaute Filiale Endenich Alfred-Bucherer-Straße
Zunächst betreten die Kunden einen großzügigen und repräsentativen Vorraum, der rund um die Uhr zugänglich ist. Hier befinden sich zwei Kontoauszugsdrucker und zwei Geldausgabeautomaten, wovon einer zugleich auch als Einzahlgerät für Banknoten genutzt werden kann. Ein Service, den insbesondere Geschäftskunden zu schätzen wissen. Damit wird nämlich der gute alte Nachttresor überflüssig. Vorteil für den Kunden: die Einzahlung wird sofort dem Konto gutgeschrieben. Beim Nachttresor erfolgte die Gutschrift erst am nächsten Arbeitstag.
Alle Automaten sind zum Schutz vor SKIMMING-Attacken mit der neusten Technik ausgestattet. Darüberhinaus hat die Bank zur Sicherheit der Kunden und Angestellten eine aufwändige Video-Überwachungsanlage installiert.
Außerdem wurde die vorhandene Videoüberwachung der Filiale technisch aufgerüstet. Die Kameras erfassen neben dem Eingangsbereich auch den Parkplatz, die Hofeinfahrt und die Fläche unmittelbar vor den Fenstern.
Wer dann die Schalterhalle betreten möchte, muss allerdings zunächst die neue und vermutlich in der deutschen Bankenwelt einmalige Sicherheitsschleuse passieren.
Vorstandssprecher Jürgen Pütz erklärt zum Abschluss der Umbauarbeiten: „Die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Wir haben die bauliche Situation so verändert, dass potentielle Bankräuber abgeschreckt und Überfälle schon im Vorfeld verhindert werden.“
Was man sonst nur von Bankstellen in Südeuropa kennt, ist nun auch in Endenich Wirklichkeit geworden. Dort ist es üblich, dass Bankfilialen nur durch Personenschleusen betreten werden können. Erst auf ein automatisches Signal hin öffnen die Bankmitarbeiter nach Sichtkontakt die Eingangstür zwischen Automa-tenbereich und Schalterhalle.
Die neue Schleuse ermöglicht es den Mitarbeitern, sich über die Identität der Besucher zu vergewissern. Unbekannte können vor Betreten der Filiale gebeten werden, sich zu-nächst auszuweisen.
„ Da der Sicherheitsbereich voll verglast ist, erkennen unsere Mitarbeiter die Stammkunden sofort und werden ihnen auf Knopfdruck die Eingangstür öffnen. Der Raum zwischen den beiden Türen ist so großzügig bemessen, dass auch Eltern mit Kinderwagen oder Gehbehinderte mit Rollstuhl bequem in unsere Schalterhalle gelangen können“, ergänzt der Vorstandssprecher
Die renovierte Filiale bietet auf 200 qm viel Platz für das Bankgeschäft. Neben zwei Serviceplätzen verfügt die Volksbank über fünf Beraterplätze, von denen drei in diskreten Beratungsräumen untergebracht sind. Filial-Leiter Bastian Schneider betreut mit einem Team von fünf Mitarbeitern die Endenicher Kundschaft.
Im Innereren des Bankgebäudes erwartet den Besucher eine besondere Atmosphäre. Säulen in kräftigem Orange, das sich auch in der Vorhängen wiederholt, warme Holztöne und eine kleine Sitzgruppe mit bequemen Sesseln machen den Aufenthalt angenehm, zumal bei den derzeit herrschenden heißen Temperaturen die modere Klimaanlage für einen kühlen Kopf sorgt. Besonderer Clou sind die blau hinterleuchteten Fensterfronten, die in der Dunkelheit die Filiale zu einem echten Hingucker werden lassen.
Im Rahmen einer Feierstunde mit rund 80 geladenen Gästen eröffnete der Vorstands-sprecher der Volksbank, Jürgen Pütz, die neue Filiale offiziell. Er dankte den am Umbau beteiligten Firmen für das gelungene Werk.
Pütz betonte, dass sein Haus mit der Investition in die Filiale ein deutliches Signal für den Bestand des Filialnetzes geben wolle. „Die räumliche Nähe zu unseren Kunden und Mitgliedern ist nach unserer festen Überzeugung ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft!“, so der Volksbank-Chef. Die Volksbank habe bereits im vergangenen Jahr mit den Umbaumaßnahmen in den Filialen Auerberg und Oberpleis ihre Präsenz in der Fläche unterstrichen. In 2010 habe sie weiterhin die Filialen an der Oxfordstraße (Ecke Kölnstraße) und an der Kessenicher Hausdorffstraße renoviert. Ende nächster Woche werde der Foyer-Umbau in der Filiale Bornheim-Merten beendet und der dortigen Kundschaft präsentiert.
„Das Geschäftsgebiet um die Filiale Endenich ist eine echte Wachstumsregion“, erklärte Regionaldirektorin Dagmar Pfüller. In den letzten zwölf Monaten habe die Bank in Endenich die Kundenzahl auf knapp 3.000 Kunden steigern können, davon sind 1705 Kunden zugleich auch Mitglied also Teilhaber der Genossenschaftsbank. In der Filiale Endenich werden 2.000 Girokonten geführt. Das von der Filiale verwaltete Anlagevermögen der Kunden (Einlagen zzgl. Wertpapiere im Depot) weise im Jahr 2010 eine Zuwachsrate von knapp 10 Prozent auf. Es belaufe sich derzeit auf 82. Mio. Euro.
Filialleiter Bastian Schneider zeigte sich froh und erleichtert, dass die „lange und beschwerliche Umbauphase endlich vorbei ist“. Er beschreibt die Arbeitssituation während der Bauperiode: „Wir haben, während die Handwerker die abgehängte Decke vollständig entfernt hatten, die Bank provisorisch weiter betrieben. Zeitweise war die Staubbelastung unerträglich und der Lärm so groß, dass die Verständigung am Telefon fast unmöglich wurde. Aber die Kunden, genauso wie die Kolleginnen und Kollegen, haben großes Verständnis aufgebracht, wofür ich mich herzlich bedanke“, so Schneider sichtlich froh über das Ende des Provisoriums.
„Meine Mitarbeiter waren durch die Überfallserie psychisch stark in Mitleidenschaft gezogen. Ich bin sehr froh, dass dennoch alle wieder an ihre Arbeitsplätze und zu ihren Kunden zurückgekehrt sind. Wir freuen uns darauf, wieder für unsere Endenicher Kunden da sein zu können“, so Bastian Schneider weiter.
Andreas Dörrich, im Haus der Volksbank Bonn Rhein-Sieg für den reibungslosen Ablauf der Umbauarbeiten verantwortlich, erklärt: „Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 200.00 Euro; davon ist die Hälfte in das neue Sicherheitskonzept geflossen“. Als regionaler Genossenschaftsbank sei es für die Volksbank Bonn Rhein-Sieg selbstverständlich gewesen, überwiegend mittelständische Handwerker aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zu beschäftigen.
Auch der kirchliche Segen für die neuen Räume durfte nicht fehlen; ihn spendete für die Kath. Kirche der gebürtige Endenicher, Pastor Peter Berg, und für die evangelische Kirche Pfarrer Uwe Grieser in ökumenischer Eintracht.
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