67.  Karnevalssitzung der Kolpingsfamilie  Bonn-Endenich

„Im Dschungel is et wie ze Huus, bei Kolping fiere Kleen un Jruuß”

Änlässlich der diesjähren Kolping-Sitzung und ihres Mottos versammelten sich nicht nur rund 500 Gäste, verkleidet als die unterschiedlichsten Tiere des Dschungels, in der Endenicher Josef-Strunck-Halle sondern ebenfalls wurde die Bühne kurzerhand zum Königsfelsen umfunktioniert, auf dem in den folgenden vier Stunden ein karnevalistisches Tohuwabohu zelebriert wurde. Gleich zu Beginn nahmen die Musiker der Band Spökes kollektiv die Rolle Rafiki’s ein und verkündeten neben einem stimmungvollen Start in den Sitzungsabend auch die Ankunft von Mufasa und Sarabi, respektive Katharina Schmitz und Philipp Klingenhäger als diesjähriges Moderatorenduo am Endenicher Königsfelsen.

Der Anfang war gemacht und die Gäste der 67. Auflage der Kolpingsitzung freundeten sich schnell mit dem Gedanken an, dass die Stühle nur in den kurzen Pausen zwischen den Auftritten oder bei den aufmerksam verfolgten Redebeiträgen tatsächlich zum Sitzen genutzt werden sollten.

Der Charme dieser Sitzung liegt bestimmt in der familiären und ausgelassenen Stimmung des Abends, wenn der örtliche Fleischereifachverkäufer ihres Vertrauens mit der Männertanzgruppe bei minimalem Trainingsaufwand maximalen Unterhaltungseffekt generiert. Oder wenn eine kleine Tanzchoreographie aus dem Endenicher Karnevalszug zu Brings‘ Hit „Polka Polka Polka“ scheinbar in das kollektive Gedächtnis eins Ortes übergeht, sodass die bloße Ankündigung des Songs dazu führt, jeden freien Platz in der Halle zu suchen und zu finden, um zusammen zu tanzen.

In diese Stimmungslage fügte sich dann der Auftritt der Kindertanzgruppe nahtlos ein, die insbesondere mit ihrer Zugabe zum letzten Sessionshit „Claudia“ von Lupo den Stimmungsgrad steigerten.

Hervorzuheben bleibt, dass trotz ausgelassener Stimmung auch die beiden Redner des Abends, Gregor Klingenhäger in seiner Rolle als Män mit Blech und Andreas Paffenholz, keine Sorge haben mussten, mit ihren lachmuskelstrapazierenden Beiträgen Gehör zu finden und sich in den abwechslungsreichen Abend hervorragend einfügten. Bei der gelungenen Programorchestrierung gelang der größte Coup jedoch dem Moderatorenduo selbst. Und so kam es, dass beim imposanten Einzug der Ehrengarde der Stadt Bonn einer der Tänzer der Tanzgruppe durch Abwesenheit glänzte. Auf der Bühne angekommen wurde spontan nach Ersatz gesucht und in Person von Philipp Klingenhäger gefunden, der sich ohne kurzerhand – gekleidet in einer Mischung aus Großwildsafari und Balearenurlaub – zwischen rot-weißen Gardeuniformen wiederfand. Die fehlerfreien Schrittkombinationen und eindrucksvollen Hebefiguren im darauffolgenden Medley verrieten dann aber zeitnah, dass harter Trainingsaufwand dem Auftritt vorausgegangen war und er bereits seine zweite Session an der Seite von Carina Heinrich für das Bonner Traditionscorps tanzt. Der kleine Farbtupfer im sonst einheitlich rot-weißen Bühnenbild wurde mit großem Beifall gefeiert.

Das choreographische Gegengewicht zu einem Traditionscorps bildeten wenig später die Damen der Showtanzgruppe Jecke Kalver Schnütche als sie zu ihrem Medley „Die Liebe gewinnt“ keinen der Sitzungsbesucher auf den Stühlen hielten. Den Abschluss bildete nach vier Stunden Programm die Kolping eigene Tanzgruppe mit einer musikalischen Hommage an den Film- und Musical-Klassiker „König der Löwen“, gefeiert und beklatscht nicht nur vom immer größer werdenden eigenen Fanblock hinten rechts in der Halle. Dem Programmende gegen 23 Uhr folgte dann noch ausgelassene Partystimmung bis in die frühen Morgenstunden.

Die nächste Kolping-Karnevalssitzung findet statt am 30.01.2021.

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